Christlich Demokratische Union Deutschlands | Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, MdB

Gefragt - Geantwortet

Heinz Riesenhuber gehört zu den bedeutendsten Forschungspolitikern Deutschlands. „Der Minister in den Kabinetten Kohl, dem am meisten gelang…“ schrieb sogar die Stasi 1989 über ihn.

Politik findet für Heinz Riesenhuber nicht nur in Berlin statt. Eng verbunden mit „seinem“ Wahlkreis macht er besonders gerne Politik für die Menschen in der Region Main-Taunus. Ben Roth sprach mit Heinz Riesenhuber.

1. Sie sind seit 1976 im Deutschen Bundestag. Warum kandidieren Sie jetzt zum zehnten Mal?

mut-fuer-visionen.jpgUm mitzuhelfen, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt, damit Deutschland unter ihrer Führung die Krise überwindet.
Und es macht mir sehr viel Freude, mit ganz unterschiedlichen Menschen zu arbeiten, für unsere Chancen in Wirtschaft und Forschung, für Wachstum und Beschäftigung.
Mein Motto: Gute Politik entsteht nur im Dialog

2. Was wollen Sie speziell für Ihren Wahlkreis erreichen?

Für die Unternehmen vor Ort, für Handwerk und Mittelstand will ich erreichen, dass sie vom Bürokratieabbau, von Steuererleichterungen profitieren. Damit die Region zu einem starken Hightech-, Innovations- und Dienstleistungszentrum wird, in dem Arbeitsplätze neu entstehen. Dazu gehören auch Infrastrukturmaßnahmen im Straßenbau, z.B. B8 und B519. Dass die Postdienstleitungen erhalten bleiben, dass die Bahnhöfe renoviert werden und vieles mehr.

3. Viele Menschen sind in Ihrem Alter schon im Ruhestand. Was gibt Ihnen die Kraft für so eine aufreibende Tätigkeit?

Wissen Sie (augenzwinkernd), grundsätzlich man soll der Gnade Gottes keine Grenzen setzen.
Aber zum Thema: Gerade das Miteinander der Generationen ist die Stärke der Union. Hier will ich auch weiterhin meinen Beitrag leisten.
Es gibt für mich nach wie vor nichts Spannenderes, als die Zukunft unseres Landes mit zu gestalten.

4. In welchen Politikfeldern arbeiten Sie am liebsten?

Ich setze mich leidenschaftlich für bessere Chancen für junge Technologieunternehmen ein. Denn sie sind die Basis für unsere Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten und für neue Arbeitsplätze. Besonders am Herzen liegen mir dabei Reformen im Bildungssystem, Erleichterungen für Unternehmensgründungen, und eine noch breitere Forschungsförderung besonders für den Mittelstand.

5. Worin sehen Sie die großen Herausforderungen für unser Land?

Eine der wichtigsten Fragen lautet: Wie geht es weiter mit unserer Sozialen Marktwirtschaft? Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Gesellschaftsordnung, die uns hilft, unsere wachstumsorientierte Politik mit klaren Regeln und sozialem Ausgleich, mit sozialem Frieden zu verbinden.

6. Warum sollen die Bürgerinnen und Bürger CDU wählen?

Wir werden mehr in die Zukunft, in Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur investieren. Wir werden sobald wie möglich Bürger und Unternehmen stärker entlasten.
Wir haben die Kraft dazu, Deutschland und uns alle in eine gute Zukunft zu führen.

7. Was halten Sie eigentlich von den politischen Zielen der SPD?

Ich will es einmal so sagen: Viele Umfragen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht darauf vertrauen, dass die SPD die Probleme, vor denen wir heute stehen, lösen kann.
Außerdem bin ich nicht sicher, wie die SPD wirklich zur Linkspartei steht. Auch die Hälfte der SPD-Wähler glaubt ihren eigenen Kandidaten nicht, dass sie nach der Wahl unter keinen Umständen mit der Linkspartei zusammenarbeiten.

8. Wie entspannen Sie sich von Ihrer politischen Tätigkeit?

Bei einem guten Buch am Gartenteich oder im Winter am Kamin, und natürlich in Gesprächen mit meiner Frau, die mich mit Fröhlichkeit erträgt.
Und wenn dann die ganze Familie mit den sieben Enkelkindern zusammenkommt, ist dies für mich Entspannung pur.

9. Was bringt Sie auf die Palme?

Tricksereien.

10. Wie halten Sie sich fit?

Jeden Morgen 10 Minuten Gymnastik, und das seit vielen Jahren.

11. Ihr Rezept gegen (Motivations-)Krisen?

Da sage ich mir dann: Das hast Du auch schon früher überstanden.

12. Ihr persönliches Lebensmotto?

Wenn wir etwas guten Mutes gemeinsam anpacken, dann wird es uns gelingen.
Zum Lebenslauf: hier


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